Zwischen den Zeiten

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18. Dezember
Heute ist der 4. Advent. Wenn ich mich näher damit beschäftige merke ich, dass jeder Adventssonntag eine eigene Bedeutung hat. Am schönsten wird das für mich im Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ beschrieben:
1. Advent: Wir sagen euch an eine heilige Zeit.Machet dem Herrn den Weg bereit.
2. Advent: So nehmet euch eins ums andere an, wie auch der Herr an uns getan.
3. Advent: Nun tragt euer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein!
4. Advent: Gott selber wird kommen, er zögert nicht. Auf, auf ihr Herzen und werdet licht!

Die Adventssonntage weisen auf ein mächtiges Ereignis hin – auf den 24. Dezember, die Nacht der Geburt Jesu. Nicht von ungefähr feiern wir dieses Ereignis genau an diesem Tag – kurze Zeit nach dem kürzesten Tag des Jahres, der Wintersonnenwende am 21. Dezember, da ist der Tag 7:54 lang. Und das ändert sich erst am 24. Dezember: 7:55. Das Licht kommt zurück. Spannend.

Die Rauhnächte sind eine alte Tradition. Sie gehen von der Vorstellung aus, dass es eine Zeit zwischen den Jahren gibt, eine Art offenes Tor. Ein Mondmonat dauert etwa 28 Tage, da bleiben im Kalenderjahr 11 Tage / 12 Nächte „übrig“, in denen Beonderes passieren kann.

In diesem Jahr möchte ich diese Zeit wieder intensiver erleben und mein Erleben mit euch teilen. Wie das genau sein wird weiß ich jetzt noch nicht. Ich werde mich von jeder Nacht überraschen lassen. Als Inspiration dazu nutze ich das Buch von Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“ – Ein Wegweiser durch die zwölf heiligen Nächte.

20. Dezember
Die Rauhnächte beginnen in der Nacht 24./25. Dezember.
Aber: der 21. Dezember hat auch eine besondere Bedeutung. Es ist der Tag der Wintersonnenwende.
Was kann ich an diesem Tag – morgen – tun?
Ich kann Rückschau halten auf das vergangene Jahr und kann beginnen, es zu verabschieden. Ich kann die Dunkelheit, die längste Nacht ganz bewusst erleben und ich kann ein Licht in der Dunkelheit entzünden. Das kann eine Kerze oder ein Feuer sein. Bei mir im Hof hängt ein Adventstern. Der leuchtet am Abend bis ich ins Bett gehe. Ich mache ihn am Morgen nochmals an, wenn es draußen noch dunkel ist. Morgen werde ich ihn auch die Nacht hindurch leuchten lassen.

Das Licht leuchtet in der Finsternis.

21. Dezember
Wintersonnenwende. Von der Sonne ist nichts zu sehen. Das wird also der kürzeste Tag.
Von den Anregungen für diesen Tag habe ich das Räuchern der Wohnung aufgegriffen. Die Wohnung reinigen. Das Räuchern ist ein Aspekt davon, es heißt auch, den Müll rausbringen, sich vom Alten verabschieden, noch mal Wäsche waschen – alles Dinge, die gut zum heutigen Tag passen. Eine andere Anregung sind Wünsche fürs neue Jahr, den Weihnachtsbaum mit guten Wünschen schmücken. Das Schmücken mit guten Wünschen ist eine tolle Idee. Das werden wir Heilig Abend als kleines Ritual machen.

Wandern wir in der Tiefe der Nacht,
kommt, Visionen, erwacht.
Träume geboren aus eigner Macht,
wir weben die Welt heute Nacht.
(Schwitzhüttenlied)


aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

24. Dezember, Heilig Abend
Ich war noch rasch einkaufen, mein Einkaufswagen mäßig gefüllt, es musste ja alles in den Rucksack und die Fahrradtasche verstaut werden. Als alles verpackt ist will ich den Wagen wieder in die Reihe stellen und meine 50 Cent auslösen. Ein Mann, vielleicht aus Tschechien, möchte meinen Wagen gern haben aber ich sage ihm, dass da ja noch 50 Cent drin sind, stelle den Wagen in die Reihe, nehme meine 50 Cent und gehe. Keine 10 Schritt gegangen denke ich: „Huch, was war denn das?“. Ich drehe mich um, der Mann steht noch da. Ich gehe zurück, schiebe die 50 Cent wieder in den Wagen und geben dem Mann den Wagen und sage sowas wie: „Weil heute Weihnachten ist.“ Der Mann strahlt ein wenig und geht einkaufen. Ich strahle auch ein wenig und denke so: „Das ist ja noch mal gut gegangen.“
Die Rauhnächte beginnen um Mitternacht. Der heutige Tag ist der Tag der Vorbereitung, des Wünschens und des Schenkens. Dieser Abend wird ein besonderer Abend. Wenn es dunkel wird, zünden wir die Kerzen an, der Weinachtsbaum funkelt vor sich hin und wir beschenken uns. Das Licht kehr zurück.
Wenn noch Zeit ist, kann ich zurückblicken auf das endende Jahr: Was war schön? Was habe ich zu Ende gebracht? Was ist noch offen? Was nehme ich mit ins Neue Jahr?
Die kommenden Tage, insbesondere die Nächte, stehen auch für die Monate des kommenden Jahres. Es ist von Bedeutung, was ich in diesen Nächten träume.

Wenn wir nichts Heilieges einladen,
können wir nichts Heiliges erfahren.

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

25. Dezember
Dieser Tag gehört der Familie (deswegen schreibe ich auch erst einen Tag später). Schau auf dein Fundament. Auch wir sind als Familie zusammen gekommen, nicht komplett, ein Teil der Familie feiert Weihnachten „unter Palmen“. Wir hängen unsere Wünsche an den Weihnachtsbaum: Konzerte besuchen, Zeit zum Spielen haben, zündene Ideen im neuen Jahr, mehr Musik. Da hängen sie nun unsere Wünsche und wollen verwirklicht werden. Gemeinsam Zeit verbringen heißt auch, Dinge gemeinsam zu tun. Jeder trägt etwas zum Tag mit bei. Auch beim Essen vorbereiten. Das erste Brathähnchen im Backofen – und für die Vegetarier gibt es reichlich Gemüse. Es ist gut, eine Familie zu haben.

zündene Ideen für 2023

Tipps aus dem Buch von Jeanne Ruland: Schreibe ein Rauhnächte – Tagebuch, achte auf deine Träume, mach der Natur ein Geschenk.

26. Dezember
Gestern ging es um das Fundament, auf dem ich stehe. Heute ist die Frage: was ist die Quelle, mit der ich mich verbinde, woraus schöpfe ich?
Dieser Tag ist nicht einfach die Fortsetzung des gestrigen Tages. Heute geht es um eine andere Qualität. Ich bin heute allein – aber ich bin nicht einsam. Heute nehme ich mir Zeit für mich. Ich gehe in die Natur. Ich lausche meinem Herzen. Ich lausche den anderen Wesen.

Das Rauschen des Baches

27. Dezember
Das kann ein spannender Tag werden. Heute ist der Namenstag von Johannes, dem Lieblingsjünger Jesu. Dieser Tag steht für den März, Frühlingsbeginn. Die Feiertage sind vorbei und wir gehen wieder unserer Arbeit nach. Für mich steht im Neuen Jahr ein Umzug an, heute beginne ich mit den Vorarbeiten. Die nächste Wohnung ist kleiner, da wollen die Dinge durchgesehen werden – was nehme ich mit? Was verschenke ich? Was ist noch so gut, dass es für einen kleineren Betrag einen neuen Benutzer finden kann? Aber es ist auch ein Tag des dankbaren Rückblicks: wer hat mich in diesem Jahr unterstützt? Welchen Menschen habe ich Liebe (oder auch Zeit) geschenkt?
Heute ist auch der Tag, um meiner Bestimmung auf der Erde wieder auf die Spur zu kommen. Was bringt mein Herz zum Leuchten?
Wie kommt das heute alles in eine gute Balance?

28. Dezember
Tag der unschuldigen Kinder, Tag der Heiligen
Herodes erfuhr von Jesu Geburt und bekam es mit der Angst zu tun. Seine Macht, sein Thron waren in Gefahr (dachte er) und ließ alle Neugeborenen töten.
Das Neue ist schon auf dem Weg – aber wir stemmen uns mit aller Macht dagegen: Das ist wohl im Privaten wie auch in der Gesellschaft so. Veränderungen lassen sich mit Macht aufhalten (scheinbar) – aber die Geschichte nimmt ihren Lauf. Auch ich bin nicht der Meister der Veränderung. Wobei – da ich demnächst umziehe, in eine kleiner Wohnung, bin ich beim intensiven Aussortieren. Ich muss mich von Dingen trennen. Die neue Wohnung soll auch ein Neubeginn sein. Es ist kein Beginn bei Null, es ist ein Beginn mit weniger (oder anders) als ich es gewohnt bin
Die Anregung im Buch heute ist, alle negativen Gedanken der letzten 3 Tage aufzuschreiben und diese Gedanken dann auf einem anderen Blatt umzuformulieren. Das Blatt mit den negativen Gedanken kommt dann ins Feuer (und wird verwandelt). Ich tue mich ein wenig schwer mit dieser Übung. Lassen sich solche Gedanken, alte Gewohnheiten so schnell verwandeln?
Manchmal verschwindet das Alte auch ganz von allein. Mit fällt da die Geschichte vom toten Pferd ein: „Wenn dein Pferd tot ist – steig ab.“ Dazu gibt es eine Menge Anregungen und „Alternativen“, was man mit einem toten Pferd so alles machen kann oder wie man trotzdem weiterreitet.
Etwas geht zu Ende oder ist schon zu Ende – aber ich will noch ein wenig weitermachen, weil es so schön war.

Am Ende ist alles gut.
Wenn es nicht gut ist
ist es nicht das Ende.

29. Dezember:

Jede wahre Freundschaft hütet ein liebliches Geheimnis der tiefen, stillen Verbundenheit.

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

Dieser Tag heute ist der Namenstag von Thomas, sein Name bedeutet „Zwilling“. Heute ist Gelegenheit Freundschaften anzuschauen:
Gestern bekam ich einen Anruf und wurde nach dem Kontakt zu einem Menschen gefragt, mit dem ich früher mal eng befreundet war, eine Zeitlang haben wir gemeinsam gewohnt. Er wohnte viele Jahre in Leipzig und ich in Dresden, also keine Entfernung – trotzdem haben wir uns aus den Augen verloren. Die Anruferin hatte aber noch unsere Freundschaft in Erinnerung.
In diesem Jahr hatten wir gleich 3 Klassentreffen: Schule, Lehre, Studium. Auch das erinnerte mich an frühere Freundschaften. Mnachmal fanden wir noch einen Anknüpfungspunkt – manchmal auch nicht.
Welche Freundschaften haben (mich) durch die Zeit getragen? Von welchen Freundschaften wird es Zeit sich zu verabschieden? Manchmal sind auch Freundschaften zu Ende gegangen – aber ich hänge noch drin. Heute ist Gelegenheit, die Freundschaften anzuschauen und sie zu ehren, wo sie gut waren oder gut sind. Und mich von denen dankbar zu verabschieden, die längst zu Ende sind.

30. Dezember

Lasse los, schaue vollerZuversicht nach vorn.
Erwarte das Beste.

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

Das ist der Tag, um mich mit meiner Familie zu verbinden. Was hat mir meine Mutter mitgegeben, was mein Vater? Was habe ich meinen Kindern mitgegeben? Was gebe ich meinen Enkeln weiter?
Was habe ich meinen Liebsten weitergegeben? Was habe ich von ihnen empfangen?
Diese Nacht hatte ich einen wunderbaren Traum (den ich aber jetzt nicht erzähle, vielleicht dann im Juni 2023, wenn er Wirklichkeit geworden ist). Träume habe heute im Allgemeinen kaum oder keine Bedeutung. Meine Mutter sagte: „Träume sind Schäume, sie kommen und sie vergehen.“ Spätestens nach meinem Soldatsein in der DDR merkte ich, dass sie an der Stelle nicht Recht hatte. Viele Jahre habe ich diese Erfahrungen noch in meinen Träumen „bearbeitet“. Heute sind die Träume viel freundlicher und auch ein Stück weit realer. Manchmal besuche ich Vorlesungen – wohl wissend, dass ich schon einen Abschluss habe und mir einfach noch etwas gönne. Manchmal kann es gut sein, ein Traumtagebuch zu führen. Die Zeit der Rauhnächte lädt uns dazu ein.

31. Dezember – Silvester
…“Dieser Tag ist dem römischen Bischof Silvester (314 – 335) geweiht, um seinem Todestag zu gedenken. Silvester begleitete den Übergang von einer Phase, in der die Christen verfolgt wurden, in eine neue Phase, in der das Christentum unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion wurde“…(aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“).
Ich habe heute noch mal sauber gemacht, Geschirr gewaschen, Papier entsorgt. Mich also von ein paar wenigen Dingen verabschiedet. Vor dem Abend steht noch ein Bad an. Auch möchte ich noch einige Zeit in der Natur zubringen und hören und schauen, was sie mir zu sagen hat. Es ist gut, diesen Abend, diesen Übergang in einem Kreis zu verbringen. Hier wird es ein Feuer geben. Das gibt die Möglichkeit, mich von paar alten Vorstellungen zu verabschieden, zum Beispiel indem ich sie aufschreibe und ins Feuer gebe damit sie sich auflösen und verwandeln. Das neue Jahr steht an der Schwelle. Es ist ein Übergang. Ich kann Dinge zurücklassen. Was für ein Angebot!

  1. Januar – Neujahrstag
Sonnaufgang am Neujahrstag

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen.
Wie das Neujahr beginnt so wird das ganze Jahr.

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

Ich hatte mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Das waren wirklich nur wenige Stunden Schlaf. Ich habe kurz gezögert und bin dan aufgestanden, habe meinen Morgenkaffee getrunken und bin dann losgegangen auf einen Hügel in der Nähe. Ich wollte den Sonnenaufgang sehen. Wenige Menschen waren schon uinterwegs, aber die Vögel waren schon munter. Wir nehmen dieses „Schauspiel“ für selbstverständlich. Ist es aber nicht. Und ich wollte sehen, ob die Sonne am ersten Tag des Neuen Jahres wie erwartet am Horizont erscheint. Sie tat es und ich ging beschwingt wieder nach Hause
Gestern Abend: je länger das Feuerwerk ging umso weniger verstand ich, wozu das gut sein soll. Ich erinnerte mich an Silvester 2020. Es gab kein Feuerwerk und die Menschen trauten sich nur wenig von ihrem Haus und Grundstück weg. Wir feierten zu fünft und nach Mitternacht, als die Glocken ihr Neujahrsgeläut beendet hatten zogen wir mit unseren Djemben mitten auf die Straße und begrüßten das Neue Jahr mit fröhlichem und lautem Trommeln. Das fanden auch die Nachbarn gut.

2. Januar
Für viele Menschen beginnt heute wieder die Arbeit, der normale Alltag. Langsam rückt ein anderes Ereignis in den Mittelpunkt – die Ankunft der 3 Weisen (Heilige 3 Könige) am 6. Januar. Dieser Tag heute ist der Heiligen Katharina und Caspar, einem der 3 Weisen gewidmet.
Das Symbol der Heiligen Katharina ist das Rad, für Caspar ist es das Gold. Das Rad erinnert mich, dass alles im Leben dem Kreis dient und der Kreis oder auch die Kugel für Vollkommenheit. Das hat sogar der Volksmund aufgegriffen wenn er sagt, dass eine Sache „rund“ ist. Das Gold steht für die Reinheit der Seele.
Das Licht ist angekommen und es strahlt so weit, dass sich 3 Weise auf den Weg machen, um diesem Licht nahe zu sein.
Ich werde am Abend ein Licht entzünden und mich mit dem goldenen Licht verbinden. Ich sende Segen in jeden Monat des Jahres und halte inne und spüre meinen Empfindungen dabei nach.

3. Januar
Der Namenstag von Melchior, dem 2. Weisen. Er kommt mit Weihrauch zur Krippe.
„…Weihrauch symbolisiert die Heiligkeit im Innern eines jeden Manschen. Das „Lebensgold“, das uns für eine gewisse Zeit zur Verfügung steht, wird von einem festen Zustand mithilfe des Feuers zu Rauch, der in den Himmel steigt – so, wie jede Lebenstat vorübergeht und als Erinnerung ins Licht geschrieben wird…Wofür verwende ich meine Lebensenergie?…“ (aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“).

4. Januar
Heute wird es heftig. Dieser Tag ist Baltasar geweiht. Baltasar bringt Myrrhe mit, Myrrhe wurde früher zum Einbalsamieren der Toten verwendet. Dieser Tag ist die Einladung, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Mir fiel ein Video ein, das ich vor Kurzem gesehen hatte. Darin berichtet eine jungen Frau von ihrer Nahtoderfahrung. Dieses Video möchte ich gern teilen:

Die Beschäftigung mit der Vergänglichkeitdes Lebens bzw, der zeitlichen Begrenzung kann dabei helfen, das Leben neu zu ordnen, es neu zu strukturieren und sich auf das zu fokussieren, was man in diesem Leben erfüllen und erleben möchte.

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

5. Januar
Der Tag flog heute nur so dahin. Im Büchlein fand ich nichts, was mich sehr bewegt hätte.
Aber: die kommende Nacht und der kommende Tag haben es in sich: Die Ankunft der 3 Weisen – oder auch der Heiligen 3 Könige. Beim Lesen habe ich gelernt, dass am morgigen Tag von den 3 Königskindern die Inschrift über der Hautür mit geweihter Kreide geschrieben wird. (Allerdings waren sie bei mir noch nie). Diese Nacht ist eine besondere Nacht – und in einigen Gegenden und ist der Ostkirche wird erst morgen Weihnachten – also die Geburt Jesu – gefeiert. Die Träume in dieser Nacht sind von Bedeutung.
Wie habe ich diesmal die Rauhnächte erlebt, was war gut und was war nicht so gut in dieser Zeit? Was war bedeutend, was nehme ich mit in das Jahr?

6. Januar – Tag der Heiligen 3 Könige
Heute schließt sich das Tor der Rauhnächtezeit wieder. Es ist ein besonderer Tag heute, eigentlich ein Feiertag. Die Träume der Nacht sind von Bedeutung.

„Halte das Unmögliche für möglich…so geschehen Wunder.“

aus: Jeanne Ruland: „Das Geheimnis der Rauhnächte“

Ich werde mir heute Zeit nehmen, eine Kerze anzünden und Rückschau halten auf die Zeit der Rauhnächte. Was habe ich in dieser Zeit Wichtiges erfahren? Was habe ich geträumt? Welche Gedanken hab eich aufgeschrieben? Wie gehe ich jetzt in das Neue Jahr, mit welchen Erwartungen und Wünschen?

Ich wünsche Dir und mir ein gesegnetes Jahr.

  1. Conny

    Hallo Manfred,

    toll von dir zu lesen. Auch ich werde morgen in die Vorbereitung der Rauhnächte starten. Ich nutze das gleiche Buch wie du. Tolle Gemeinsamkeiten.

    Ich wünsche Dir einen friedliche, besinnliche Weihnachtszeit und eine tolle Rauhnächteerfahrung.

    Sei ganz lieb gegrüßt aus Leipzig
    conny

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