Hoffnung auf Wegen des Friedens

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Einmal im Monat versuche ich, ein Plakat zu gestalten, das dann im Schaukasten des MännerBücherRaumes hängt. Ein Hintergrundbild zu finden ist oft nicht so schwer, ich habe einen ganz guten Fundus oder gehe mal wieder hinaus in die Natur für einen Schnappschuss.

Schwieriger ist es schon mit dem Text. Ich möchte etwas mitteilen. Mitteilen heißt, ich schreibe etwas, das mich gerade bewegt in der Hoffnung, dass es auch einen anderen Menschen erreicht.

Diesmal hatte ich nach berühmten Zitaten zum Frieden gesucht und ich fand Mahathma Gandhis Spruch

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg“.

Ich verstehe schon, was er meint und dennoch möchte ich den Satz erweitern, abwandeln. Frieden ist vielleicht Beides: Weg und Ziel. Vielleicht ist auch Ziel nicht das richtige Wort, weil es suggeriert, etwas Endgültiges zu sein.

Aber Gandhi hat Recht, es geht nicht anders als im Frieden unterwegs zu sein. Letztendlich brachte mich mein Nachdenken zu den Worten

Hoffnung auf Wegen des Friedens.

Christlich formuliert kann ich auch sagen: Ostern ist Hoffnung auf den Wegen des Friedens.

Ich möchte im Moment darüber nachdenken, was mein Beitrag auf dem Weg des Friedens sein kann – mir fällt da eine ganze Menge ein. Oder auch anders: was ist meine Hoffnung auf dem Weg des Friedens?

Meine Hoffnung ist, dass das Wenige, das ich tue
eine Minute für den Frieden / eine Kerze entzünden für den Frieden / Trommeln und Singen (für den Frieden) / in die Natur hinausgehen, um meinen Mitgeschöpfen zu begegnen / ein neues Lied lernen / Zeit mit meinen Kindern und Enkeln verbringen / ein gutes Konzert besuchen / Flüchtlingen einen Unterkunft anbieten / achtsam mit meiner Energie umgehen / freundlich sein / …
ein Puzzleteil auf dem Weg des Friedens ist und ansteckend wirkt.