Earthrise – die Erde geht auf

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aus dem Buch „Die Welt neu denken“ von Maja Göpel (s. 23 f)

Am  Morgen des 21. Dezember 1968 starten die amerikanischen Astronauten Frank Borman, William Anders und James Lovell vom Kennedy Space Center in Florida aus ins All. Ziel ihrer Mission ist es, den Mond zu umkreisen und seine Oberfläche zu fotografieren, um Informationen für eine spätere Landung zu sammeln. Da Apollo 8 dabei auch auf der Rückseite des Himmelskörpers fliegen soll, die der Erde stets abgewandt ist und die darum noch kein Mensch mit eigenen Augen gesehen hatte, wird allgemein erwartet, dass die drei Männer mit einem vollkommen neuen Bild vom Mond zur Erde zurückkehren werden.
Sie befinden sich bereits auf ihrer vierten Umrundung und sind kurz davor, wieder aus dem Schatten des Mondes herauszufliegen, als der Kommandant des Raumschiffes, dessen Spitze bislang immer in Richtung der unbekannten Mondoberfläche gerichtet war, dreht und – auf einmal die Erde im Seitenfenster auftaucht.
„Oh, mein Gott!“ sagt William Anders, der sie zuerst entdeckt. „Seht euch das an! Hier geht die Erde auf. Mann ist das schön!“

Quelle: https://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/s–3tMNjd-L–/c_scale,f_auto,fl_progressive,q_80,w_800/zyasod4puu5fr1v14yy1.jpg

Die Fotos, die damals gemacht wurden, gelten als die einflussreichsten Umweltfotos, die je gemacht wurden.

Die Fotos machten es noch einmal deutlich: dies ist ein Planet, auf dem es unwahrscheinlich viel Leben gibt.

Und: mehr als diesen einen Planeten haben wir nicht.

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